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Titelbild_Metaverse
09.08.2022

Die Entstehung eines Paralleluniversums – was das Metaverse ist und welche Chancen es birgt.

Seitdem Facebook Gründer Mark Zuckerberg sein Unternehmen FACEBOOK INC in META PLATTFORMS INC umbenannt und angekündigt hat, dass er hiermit den Grundstein für ein ganzes “Metaversum” gelegt hat, ist der englische Begriff “Metaverse” in aller Munde. Doch was genau steckt dahinter? Welche neuen Türen öffnen sich durch ein solches digitales Universum für Unternehmen? In diesem Blogbeitrag erfährst du alles zu den Hintergründen sowie den Ideen und Perspektiven von Mark Zuckerberg und seinem Metaverse und wie Unternehmen wie DOUGLAS ihr eCommerce im Metaverse auf ein neues Level bringen können. Viel Spaß beim Lesen!

Metaverse – Die Ursprünge des “Metaversums”

Metaverse – ein Begriff, der in den letzten Monaten immer mehr an Bedeutung gewonnen hat. Der Grund dafür ist kein Geringerer als FACEBOOK-Gründer und Visionär Mark Zuckerberg. Mit der Umbenennung seines Unternehmens FACEBOOK INC in META PLATFORMS INC, zu dem neben Facebook unter anderem auch die Social Media-Plattform INSTAGRAM und die Instant Messaging-App WHATSAPP zählen, hat der US-Amerikaner einen Stein ins Rollen gebracht. Für viele mag es so wirken, als wäre Zuckerberg derjenige, der den Begriff Metaverse etabliert hat. Doch ist das so ganz richtig?

Obwohl es tatsächlich für einige so scheinen mag, ist er nicht der Erste, der mit der Idee eines digitalen Universums aufkommt. Bereits im Jahre 1992 kam der US-amerikanische Autor Neal Stephenson in seinem Roman “Snow Crash” mit der Idee einer Parallelwelt auf, welche ausschließlich in digitalen Räumen stattfindet. Doch auch unzählige Spieleentwickler sind dem FACEBOOK-Gründer einen Schritt voraus gewesen: Tagtäglich stürzen sich tausende von Gamern in digitale Welten, um online mit anderen Personen Abenteuer zu erleben. Mark Zuckerberg hat hier also lediglich eine Idee aufgegriffen, um sie auszubauen und – am allerwichtigsten – so zu realisieren, dass man sich tatsächlich in digitalen Welten ein zweites Leben aufbauen kann.

Was genau ist das “Metaverse”?

Die Probleme der echten Welt sollen in Mark Zuckerbergs Idee des Metaverse erst einmal keine Rolle spielen. Vielmehr beschreibt der Visionär seine Vorstellung einer digitalen Parallelwelt innerhalb des Web 3.0 als die perfekte Umgebung, die von Einzelpersonen oder einer Gruppe von Usern, wie beispielsweise einem Unternehmen, definiert werden kann.

Klar ist dabei, dass sich Zuckerbergs Metaverse kaum von der realen Welt unterscheiden lassen soll. Jeder Mensch soll einen Avatar haben, mit dem er oder sie sich durch eine realistische Welt bewegen soll – in vielen verschiedenen Welten innerhalb des Metaverse befinden sich, genauso wie in der realen Welt, Häuser, Straßen, Cafés, Schulen und Unternehmen. Dabei soll das Ökosystem offen und transparent sein. Beispiele für Metaverse-ähnliche, digitale Welten sind zum Beispiel “Roblox”, “Decentraland” und “The Otherside”.

Im Metaverse geht es nicht mehr schlichtweg um das reine Konsumieren von digitalen Inhalten. Vielmehr kann man sich eine digitale Welt vorstellen, in der Interaktion ganz großgeschrieben wird. Es soll Universitäten im Metaverse geben, Unternehmen, die in der digitalen Welt Jobs anbieten, Clubs, Konzerte und viel mehr. Das Ziel ist, dass sich die User ein zweites Leben aufbauen und neue Kontakte knüpfen können.

Der Gedanke, dass sich das gesamte Leben in das Internet verlagern könnte, ist, wenn man sich die Vorstellungen und Ideen Zuckerbergs durch den Kopf gehen lässt, also gar nicht so abwegig. Arbeiten im Internet, auf Partys gehen im Internet oder gar eine Beziehung führen im Internet. Für einige bietet sich mit dem Metaverse die Gelegenheit, sich das Leben ihrer Träume aufzubauen.

Das Shoppingerlebnis im Metaverse

Was für uns von DMS besonders interessant an der Idee eines Metaversums ist, ist selbstverständlich der Ausbau unseres eCommerce-Zweiges. Als Retailer, der sich in den letzten Jahren ein relevantes Online-Geschäft ausgebaut hat, spielt DOUGLAS ganz weit vorne mit im “eCommerce-Game”. Schon lange gilt der DOUGLAS Online-Shop nicht mehr als reine Parfümerie. Vielmehr vereint er eine Drogerie, ein Modehaus, einen Juwelier und eine Apotheke in einer einzigartigen Experience. DOUGLAS-Kunden profitieren bei einem Einkauf im Online-Shop von einer breiten Produktpalette und vielen Vorteilen, die den Einkauf zu einem echten Erlebnis werden lassen.

Nehmen wir an dieser Stelle erneut die Idee des Metaverse auf, bieten sich viele Chancen ein Online-Geschäft hier weiter aufzubauen. Laut Zuckerberg soll in seinem digitalen Universum das Shoppen dem in der realen Welt gleich kommen. Kunden könnten sich theoretisch auf virtuelle Verkaufsräume freuen, die viele Möglichkeiten eröffnen:

  • Verkaufsflächen in Größen, die im realen Leben kaum oder gar nicht realisierbar wären.
  • Digitale Workshops mit anschließenden Verkaufsberatungen ohne logistische oder hygienische Hindernisse.
  • Ein (fast) echtes Shopping-Erlebnis rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr und unabhängig vom Ort.

Die Liste kann man noch weiterführen, denn für Online-Händler bietet das Metaverse unzählige Vorteile, die in einer realen Welt kaum umsetzbar wären. Welche das sind und wie Douglas Marketing Solutions diese verwirklichen könnte, hat uns Jan Gutkuhn, Director Web3 bei DEPT®, in einem Austausch zu dieser Thematik erzählt.

Welche Chancen bietet das Metaverse?

Laut Jan Gutkuhn, DEPT®, ist das wohl Beste an virtuellen Welten und Metaverses die große Freiheit in Sachen Produkt- und Markenpräsentation sowie die kreative Freiheit, mit der eine ganz neue Experience für die Nutzer:innen geschaffen werden kann. Besonders junge User verbringen immer mehr Zeit online und sind mit traditionellen Medien wie linearem TV, E-Mail und teilweise auch klassischen sozialen Medien nur noch schwer zu erreichen bzw. zu begeistern.

Eine virtuelle Experience bietet die ideale Grundlage, um einen Erlebnis-, Beratungs- und Verkaufsraum ganz nach den eigenen Vorstellungen zu kreieren. Dem Retailer ist es freigestellt, wie welche Produkte und Services präsentiert werden und da es sich um eine virtuelle Darstellung handelt, ist dabei so gut wie alles möglich – ganz gleich, ob sie in Übergröße, Bewegung oder in unterschiedlichen Szenarien gezeigt werden sollen.

Welche Ergebnisse können Retailer für ihre Kunden mithilfe des Metaverse erzielen?

Das Metaverse bietet natürlich eine Vielzahl an Chancen und Vorteilen. DEPT® hält es aber für besonders wertvoll, mit neuen Zielgruppen in Kontakt treten zu können und über ihr Verhalten und ihre Bedürfnisse zu lernen. Weitere Benefits, die man als Einzelhändler erzielen kann, sind:

  • Brand Building,
  • Brand Awareness,
  • B2B Kooperationspotenziale und Monetarisierung sowie
  • Press Buzz und Sichtbarkeit.

Was sind die Zukunftsaussichten für Retailer im Metaverse?

Für Jan Gutkuhn ist das Metaverse ganz klar ein wichtiger Baustein für eine erfolgreiche eCommerce-, CRM- und Branding-Strategie der Zukunft und sollte keineswegs von Retailern und Brands außer Acht gelassen werden. Von folgenden Zukunftsaussichten im Metaverse erzählte er uns:

“Auch wenn es noch einige Jahre dauern wird, bis es für Nutzerin:innen ganz normal sein wird, sich in immersiven 3D-Welten zu bewegen, digitale Güter zu erwerben oder sich selbst über Avatare auszudrücken, so testen bereits heute viele mutige Marken erste Use Cases – immer mit dem Ziel, junge Zielgruppen zu erschließen und sich als innovativer First Mover zu platzieren. In diesem Kontext wird besonders die Gaming-Industrie für Marken immer interessanter werden: Alleine die Game-Plattform Roblox verzeichnet im Jahr 2021 ca. 200 Millionen “Daily Active Users”, und sicherlich werden einige neue Metaverse-Plattformen in den kommenden Jahren ebenfalls ähnliche Zahlen aufweisen können. Produktplatzierungen im virtuellen Space werden also zur Werbefläche der Zukunft.”

Auch das Thema Community Building über NFTs wird in naher Zukunft immer mehr zum Marketing-Mix vieler Unternehmen gehören – gewissermaßen werden so neue Loyalty-Konzepte entstehen. Besonders erfolgversprechend sind hier Konzepte, bei denen der Besitz eines NFTs mit einem Mehrwert in der physischen Welt verknüpft ist: exklusive Events, Produkte oder beispielsweise VIP-Experiences im POS.

Der Bereich Virtual Goods wächst bereits jetzt schon stark und hat durch die Pandemie einen exponentiellen Push bekommen. In 2020 haben Menschen in Deutschland 1,1 Billionen Euro auf in-game Einkäufe (PC & Konsole) ausgegeben. Das ist eine Steigerung von über 100 % im Vergleich zu 2019 (Source: Statista). In 2021 waren die Ausgaben für virtuelle Güter bei ca. 110 Billionen USD. Das ist das Doppelte von 2015. Es werden Ausgaben von 135 Billionen USD bis 2024 erwartet (Source: MyKinsey).

Good to know: DEPT® veranstaltet seit dem Jahre 2021 mit dem Meta Festival ein Event rund um das Thema Web3 und Metaverse. Hier haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, von führenden Marken, Web3-Innovator:innen und Technolog:innen zu lernen und sich während des Events auf einer virtuellen Spielwiese miteinander zu vernetzen. Alles was sie zur Teilnahme brauchen ist ein internetfähiges Gerät und eine stabile Internetverbindung.

Welche Herausforderungen bringt das Metaverse für den Handel im Netz mit sich?

Für Jan Gutkuhn steht ganz klar der immense Unterschied zwischen den Generationen an erster Stelle.

“Auf der einen Seite gibt es die jungen Generationen (GenZ und GenAlpha), die mit Mobile Gaming, Augmented Reality und TikTok aufgewachsen sind und für die das neue, immersive Web eine logische Weiterentwicklung darstellt. Und auf der anderen Seite sämtliche älteren Generationen, die sich im Standard des Webs von heute (E-Mail, Facebook und Co.) wohlfühlen und für die es ein ganz schön großer Stretch sein dürfte, diese sehr disruptive und futuristische Iteration des Internets mitzugehen.”

Das Metaverse – unser Fazit

Besonders, wenn man die Ereignisse der letzten zwei Jahre mit einigen Lockdowns miteinbezieht, sieht man ganz klar viele Vorteile darin, den eCommerce weiter auszubauen und mit dem digitalen Space zu verbinden. Als Online-Retailer kann ein optimiertes Shopping-Erlebnis im Web durch den Einsatz virtueller Verkaufsräume, echten Beratungsgesprächen, virtuellen Stylings usw. zu vielen Vorteilen führen. Die Kunden erhalten in Metaverses zwar nicht die gleiche Experience, wie im stationären Handel, aber dafür kann es eine sinnvolle Ergänzung sein – besonders wenn man neue Zielgruppen erreichen möchte. Wenn man hier mit einer einzigartigen Präsenz im Metaverse punktet, kann man als Unternehmen davon ausgehen, dass man Awareness und Umsätze steigern kann. Zusätzlich nimmt die Bedeutung virtueller Goods immer mehr an Bedeutung zu. Der Ausbau eines digitalen Universums birgt für viele verschiedene Branchen und den eCommerce unterschiedliche Chancen, den Handel im Netz auf ein neues Maximum zu bringen.

Es ist demnach absehbar, dass das Metaverse in den nächsten Jahren immer mehr an Bedeutung gewinnen wird und mehr Online-Retailer ihre Präsenz im Web 3.0 ausbauen werden. Doch wie genau dieses neue Shoppingerlebnis im Netz aussehen wird und wie sich die Ideen und Zukunftsaussichten in den Alltag integrieren lassen, steht noch in den Sternen – wir von DMS freuen uns nichtsdestotrotz darauf, zukünftig auch deine Brand mithilfe des Metaverse auf ein neues Level zu heben.

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